Die ganze Erde, die wir in uns tragen, der Staub in unseren Lungen, die Kristalle auf unserem Körper, die Steine in unseren Taschen, die Minerale in unserem Blut, unsere Risse und Brüche, unser Gold, unsere Edelsteine, am Ende kommt alles in der Erde zur Ruhe. (Otobong Nkanga, 2021, Kunsthaus Bregenz)
Die Einzelausstellung von Otobong Nkanga im Kunsthaus Bregenz entsteht mit vereinten Kräften aus Vorarlberg und internationalen Partner*innen, darunter der Vorarlberger Lehmbaupionier Martin Rauch und die Experten des renommierten TextielMuseums in Tilburg (NL). Homepage KUB
Die monumentalen Tapisserien sind Einzelanfertigungen, die eigens für die gewaltigen Betonwände und die Raumfolge im Kunsthaus Bregenz entworfen wurden. Nkanga fertigte sie an einer neuartigen, hochkomplexen Greiferwebmaschine der Firma DORNIER in Lindau in Zusammenarbeit mit dem TextielLab des TextielMuseums in Tilburg (Niederlande). Die Teppiche wirken wie Fenster in eine bunte Welt voller Leben am Rand einer kargen Landschaft. Farbige Fische und Muscheln bevölkern Korallenriffe vor dem Ozeanblau einer unberührten Tiefsee. Die Gewebe sind ebenso präzise wie malerisch, zwischen den Farbschlieren der Kettfäden, die manchmal wogen wie maritime Ströme, tauchen Rundformen auf, Kugeln, Himmelskörper, poetische Medaillons. Es ist ein Einblick in das maritime Leben und in eine besondere, Verbindungen schaffende »Art des Denkens«, so Nkanga. (Auszug Homepage KUB)
Bilder: Martina Weber Text: KUB
/image%2F1097366%2F20220106%2Fob_1cb299_11.jpg)
/image%2F1097366%2F20220106%2Fob_c3a6dd_4.jpg)
/image%2F1097366%2F20220106%2Fob_f46596_3.jpg)
/image%2F1097366%2F20220106%2Fob_1066ec_5.jpg)
/image%2F1097366%2F20220106%2Fob_35e6a4_6.jpg)
/image%2F1097366%2F20220106%2Fob_81f277_7.jpg)
/image%2F1097366%2F20220106%2Fob_4bb1c3_8.jpg)
/image%2F1097366%2F20220106%2Fob_cb241d_9.jpg)
/image%2F1097366%2F20220106%2Fob_61c7a1_10.jpg)
/image%2F1097366%2F20220106%2Fob_b20b24_12.jpg)
/image%2F1097366%2F20220106%2Fob_e28284_13.jpg)
/image%2F1097366%2F20220106%2Fob_07ff84_15.jpg)