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Blog von martinaweber

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Clematis - Klematis - Waldreben - Niele

Veröffentlicht von martinaweber auf 20. Mai 2012, 14:32pm

Kategorien: #Flora, #Clematis, #Fotografie, #Martina Weber, #Makro

Aus der Familie der Hahnenfussgewächse, Ranunculaceae:

griech.: Klema = Ranke, daraus abgeleitet das lat. Wort Clematis

auch: Waldstrick, Herrgottsbart, Petersbart, Frauenhaar, Teufels- oder Hexenzwirn

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Ca. 300 bekannte Arten in vielen Farb- und Erscheinungsvarianten, beliebte Gartenranke, unkomplizierte krautige, manchmal holzige Kletterpflanze.  Unterfamilie der Ranunculoideae, Tribus Anemoneae, Familie der Ranunculaceae.

Wuchshöhe der aufrecht wuchernden Lianenpflanze 2-6m (selten auch bis zu 15m), immergrün oder laubabwerfend, manchmal Rhizome bildend, Blüte mit vielen freien Staubblättern. In vielen verschiedenen Farb- und Zuchtvarianten (Hybride) erhältlich. Beliebte Zierpflanze an der Pergola oder Gartenlaube. Steht gerne in Gesellschaft.

Vorkommen: weltweit, als Strauch - oder Halbstrauch, gerne mit beschattetem Fuß angelegt (Rosenbegleiter). Ursprunglich an Büschen und Bäumen auf Waldlichtungen rankende, wilde Lianenpflanze.

Schnitt: je nach Art, Zurückschnitt nach der Blüte oder vor dem Winter (wenig, kniehoch oder bodennah), Seitentriebe nach Bedarf. Man unterscheidet in:

- Frühlingsblühende

- Sommerblühende

- öfter blühende Clematis.

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(die violett-blaue Clematis viticella) 

Topf- oder Gartenpflanze, unempfindliche Balkonpflanze oder Sichtschutzbegrünung, sonniger Standort, keine Staunässe bitte! 

Verwendung: früher (oder auch noch heute) wurden die strickartigen, fasrigen Ranken zum Binden von Kränzen o.ä. verwendet, auch Befestigungsmaterial an Baugerüsten oder als Flechtwerk.

Blüte: von Mai bis September, je nach Art nur einmal blühend oder mehrmals

Krankheit: Clematiswelke, durch Pilze, die sich im Boden vermehren, warmer Boden begünstigt die Krankheit, daher der gerne beschattete Fuß.

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Copyright Bilder: Martina Weber Text: Martina Weber, Wikipedia, gartendatenbank, waldwissen.de

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