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Ausstellung: „Wem gehört das Bödele?"
Gehört das Bödele den Dornbirnern oder den Schwarzenbergern? Diese seit Generationen viel diskutierte Frage wird in der neuen Sonderausstellung im Stadtmuseum Dornbirn und im ...
(Plakat Ausstellung Stadtmuseum 25.05.2012)
Dornbirn, Bezirkshauptstadt und mit etwa 49.000 Einwohnern größte Stadt (bevölkerungsreichste) Vorarlbergs, regiert seit 2013 von Bürgermeisterin Angelika Kaufmann, auf 437m.Meereshöhe im Rheintal, am Fusse des Bregenzerwaldes gelegen, von der Dornbirner Ach geteilt (www.dornbirn.at, www.dornbirn.info).
(was wird aus den Welt-Lichtspielen? Umbau?)
(Stadtpfarrkiche mit Carl-Lampert-Plakat)
Gelegen im Bodenseebecken auf dem Sedimentgrund der Dornbirner Ach, begründete sich Dornbirns Wohlstand auf dem Erfolg der Textilindustrie Ende des 19.Jh. Die vier Siedlungsgebiete Niederdorf, Hatlerdorf, Oberdorf und Stiglingen wurden 1902 offiziell zu den Stadtteilen Markt, Hatlerdorf, Oberdorf und Haselstauden. 1994 kamen durch das starke Wachstum die Bezirke Schoren und Rohrbach dazu. Hierzu kommen auch noch die sogenannten "Bergparzellen" Watzenegg, Kehlegg, Winsau, Heiliggereuthe und das Walserdorf Ebnit.
(Luger Haus mit Kult-Café Steinhauser)
Durch die besondere Lage am Rande des Bregenzerwaldes und der Alpen, kommen auch einige nicht unerhebliche Erhöhungen im Bezirk Dornbirn vor. Allen voran der Hausberg Karren mit 976 m, der Staufen mit 1465 m, die 1830 m hohe Mörzelspitze und der Hohe Freschen, 2004 m.ü.d.M. Alles überragend hier noch die Sünserspitze mit 2062 m. (unbedingt eine Wanderkarte besorgen!).
(das Panoramahaus gleich gegenüber vom Einkaufszentrum Messepark)
Geschichtlich hat Dornbirn auch etwas zu bieten:
Früheste Belege für menschliche Anwesendheit in der mittleren Steinzeit, 8000-3000 v.Chr., für menschliche Siedlung aus dem 6.-7. Jh. Als Torrinpuirron = die Höfe der Torro (Torro = allamannischer Name jener Zeit) in einer St.Galler Urkunde vom 15.10.895 erwähnt (St.Galler Landesherrschaft), danach Besitz der versch. Linien des Grafen von Montfort, 1380 kommt Dornbirn zum Habsburgerreich und wird österreichisch. 1391 Erwähnung als Veste Dorrenburren, ältestes erhaltenes Gebäude der Stadt ist das Schlossguggerhaus (1294). Von 1575 bis 1759 in zum Grossteil dann Emser Hand. 1771 kaufen die Dornbirner sich frei ("Loskauf von Ems"). 1793 Erhebung zum Markt (bzw. dann 1814), gefolgt von einem grossen wirtschaftlichen Aufschwung im 18.-19.Jh., 1901 Erhebung zur Stadt durch Kaiser Franz Joseph I., 1938 Anschluss an das Deutsche Reich, Kreisstadt im Reichsgau Tirol-Vorarlberg, am 02.05.45 Einmarsch der franz. Besatzer, bis 1955 franz. Zone, ab 1949 deutlicher wirtschaftlicher Aufschwung mit erster Musterschau, 1969 BH Dornbirn, Bau der Stadtstrasse 1987, 1991 Einrichtung des Stadtbusses, 1994 Fachhochschule Vorarlberg, 2008-2009 Sanierung der Stadtstrasse. Der Birnbaum im Stadtwappen begründet sich auf einen Deutungsfehler!
(Ausstellungsplakat im Flatz-Museum)
Sonstiges:
beliebte Messen, Messepark-Einkaufszentrum, Mohrenbrauerei, Panoramahaus, neues Hallenbad, Waldbad Enz, die Ach, Neue Vorarlberger Bauschule, Hausberg Karren mit Seilbahn, Watzenegg, Rappenlochschlucht, Ebnit, rotes Haus, Luger Haus, Inatura, Spielboden, art bodensee, Kunstraum Dornbirn, Rolls-Royce-Museum, Flatz-Museum, 15 Hotels, Cinema2000, u.v.m.
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(Stadtstrasse)
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