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Blog von martinaweber

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Magnolia - Magnoliaceae - Magnoliengewächse

Veröffentlicht von martinaweber auf 4. April 2012, 16:30pm

Kategorien: #Flora, #Fotografie, #Martina Weber, #Magnolie

Benannt nach dem französischen Botaniker Pierre Magnol (geb. 18.06.1638 in Montpellier, 1694 Lehrstuhl für Medizin und Botanik, 1696 Leitung des königlichen Botanischen Gartens von Montpellier, Erfinder des modernen Schemas der botanischen Klassifikation), gibt es etwa 230 Arten dieser beliebten und sehr alten (als Fossil nachgewiesen vor weit mehr als 20 Millionen Jahren, lange bevor es Bienen gab) Zierhölzer. Nur noch Moose und Farne sind erdentwicklngsgeschichtlich älter. Magnolien gelten als Übergangsstufe zwischen Nadel- und Laubgehölzen.

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(die strauchartige Magnolia Stellata)

Herkunft:  Ostasien und Amerika

Von weiß (Sternmagnolie) bis rosa und hin zu dunkelpurpur (Tulpenmagnolie) gehen die verschiedenen Varianten oder Züchtungen, nur sommergrün oder auch immergrün (Magnolia grandiflora mit ihren glänzenden, gummibaumartigen Blättern), als Magnolienbusch- oder Bäumchen (Baummagnolie= Magnolia kobus) erhältlich. Die Magnolie steht gerne sehr sonnig und geschützt. Mehr als 130 der über 200 Magnolienarten gelten als bedroht.

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Das besondere an der Frühlings-Magnolie ist die beachtliche, ja erstaunliche, oft intensiv duftende Blütenpracht bereits ganz früh im Jahr, noch bevor die ersten Blätter an der Pflanze spriessen. Die Sommer-Magnolie (Juni bis August) entzückt dann später blühend, mit rahmweissen, blutrote Staubgefässe umschmeichelnden Blütenblättern.

Essenzen der Blüten werden gern in der Parfumindustrie verwendet. Zuschnitt braucht die Pflanze nicht unbedingt. Vorsicht: Magnolienwunden heilen schlecht, sie treibt dann auch nicht mehr neu aus!  Auch das Umsetzen verträgt sie gar nicht! Ihr flaches und weitläufiges Wurzelwerk wird in der Regel zu sehr beschädigt dabei.

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(Magnolia grandiflora Knospe)

Leicht giftig eingestuft auf Grund des Inhaltstoffes Magnoflorin (Alkaloid) in Holz und Rinde, verursacht dieses Gift blasigen Hautausschlag und Krämpfe. Gelegentlich auch als Tulpenbaum (Form der Blüten) bezeichnet, sollte die Magnolie aber nicht mit dem echten Tulpenbaum (Liriodendron tulpifera) verwechselt werden. 

Copyright Bilder:  Martina Weber, Text: Wikipedia u.a. Auszüge überarbeitet

 

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