Sommergrünes, meist stacheliges, artenreiches (bis zu 250 Arten) Strauchgewächs, aufrecht oder niederliegend sprossend, bildet Früchte (Hagebutten) und erfreut durch Liebreiz und Duft. Die Pflege und Zucht sind eine Wissenschaft für sich, ein grosser, umsatzreicher Markt wird von zahlreichen Züchtern gerne bedient, die Rose fehlt in kaum einem Park, Garten, auf Terrassen oder Balkonen. 2000 Jahre altes Ziergewächs, wichtiger Bestandteil in der Parfumindustrie (Rosenöl).
Unterscheidung in Wildrosen und Kulturrosen. In unendlicher Farbvielfalt erhältlich, von weiss bis schwarz reicht die Farbpalette über so gut wie alle Spektren. Die rot-orangen bis bräunlich-scharzen Hagebutten enthalten kleine Einzelsamen, die gelb-bräunlichen, behaarten Nüsschen. Perfekt verwendbar ist dieses Rosen-Innenleben als Juckpulver-Ersatz! Das Fruchtfleisch kann aufwändig zu einem sehr schmackhaften Fruchtmus verarbeitet werden. Die dekorative, meist duftende Blüte der Rose bildet nur bei wenigen Arten Nektar, zahlreiche pollensammelnde Insekten besuchen sie dennoch.
Herkunft und Verbreitung: Gebirge Mittel-und Südwest-Asien, vorweigende Beschränkung in der Verbreitung auf die nördliche Halbkugel. Durch Tierfrass der Hagebutten gelangen die Samen über deren Ausscheidungen in die Umgebung. Theophrastos, um 371 v.Chr. Insel Lesbos, Griechenland, unterschied bereits in rhodon (gefüllte Blüte der Kulturrose) und kynosbatos, die wilde Rose.
Blütezeit: Juni bis August
Rhodologie = Wissenschaft von den Rosen
Verwendung des Symbols der Rose auch häufig in der Heraldik (Wappenfigur oft die Heckenrose). Berühmtes Beispiel ist die Tudor-Rose.
Standort: hell, viel Licht
Heilkraft: Heuschnupfen, Herzbeschwerden, Kopfschmerzen, in der Verdauung oder bei Frauenleiden (ohne Gewähr!).Nur die Blüten werden verwendet (Rosentee oder Rosenwein innerlich oder auch als Umschlag und Mundspülung, frische Blätter direkt auf die Haut, entzündungshemmend, Rosenöl wirkt entspannend und aphrotisierend).
Inhaltstoffe: Ätherische Öle, Gerbstoff, Gerbsäure, Geraniol, Saponine
Sonstiges: Die Blume der Liebe, Verwendung in Süsspeisen und vermehrt auch in pikanten Speisen wie Rosensuppe oder als Füllung von Klößen oder Geflügel.
Copyright Bilder: Martina Weber, Text: Martina Weber, Wikipedia, heilkraeuter.de,